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Sicko: Michael Moore legt nach

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Regisseur Michael Moore widmet sich ab 11. Oktober (dt. Kinostart) nach Bowling for Columbine und Fahrenheit 9/11 mit Sicko dem amerikanischen Gesundheitssystem. Moore forderte hierzu im Januar 2006 die Leser seiner Homepage auf, ihm schlechte Erfahrungen mit dem US-Gesundheitssystem zu senden und innerhalb einer Woche gingen 25.000 persönliche Berichte ein, mehr als ausreichend Stoff für ein neues Filmprojekt. So werden abgetrennte Finger thematisiert, die aus Kostengründen nicht vollständig wieder angenäht wurden, von der Versicherung verweigerte Transplantationen und Obdachlose, die aus Krankenhäusern geworfen wurden.

Der linkspopulistische Moore überspitzt, kürzt und polarisiert wie gewohnt; thematisiert aber mal wieder die gesellschaftlichen Misstände in einem der reichsten Länder der Welt. Gesundheitliches Wohl ist leider viel zu oft eine Frage des Geldes, auch in Good Old Germany, das Ansehen von Moores neuer (Pseudo)-Doku könnte also interessant sein.

Moore spendete übrigens selbst eine hohe Summe aus eigener Tasche für die medizinische Behandlung der Gattin eines Gegners.

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Foto: cc-by-sa-2.5

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