Matthias Lanzinger: Amputation

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Schock für den österreichischen Skirennfahrer Matthias Lanzinger: nach einem schweren Sportunfall am Sonntag in Norwegen musste dem jungen Sportler der linke Unterschenkel abgenommen werden. Lanzinger hatte beim Super-G ein Tor gerammt und sich mehrfach überschlagen. Den Ärzten des Uni-Klinikums in Oslo gelang es trotz eines extra eingeflogenen Gefässpezialisten nicht, die schweren Gefässchäden nach seinem mehrmaligen Unterschenkelbruch erfolgreich zu behandeln.

Schwere Vorwürfe werden nun gegen das verantwortliche Sicherheitspersonal laut. Der Abtransport des Verletzten habe zu spät stattgefunden - aus einem Touristenhubschrauber musste zunächst eine Sitzbank entfernt werden um Lanzinger ins Krankenhaus zu fliegen. Experten sind sich einig, dass bei solch schwerwiegenden Gefässverletzungen jede Sekunde zählt. Der Unfall wäre umso tragischer, wenn sich die Vorwürfe gegen die schlechten Sicherheitsbedingungen bewahrheiten sollten.

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Foto: Matthias Lanzinger von Christian Jansky unter cc

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  • 2 Kommentare zu “Matthias Lanzinger: Amputation”

    1. Torsten Says:

      Oh man, ich sags ja immer: Sport ist Mord.

    2. Klaus Says:

      Ich hoffe , daß die Verantwortlichen in diesem Fall der Veranstalter zur Rechenschaft gezogen wird !!!!!!!! soviel Schlamperei und mangelnde Erstversorgung ist einfach unglaublich. Das der Hubschrauber erst “umgebaut” werden mußte, um den verletzten Lanzinger zu transporieren und somit wertvolle Zeit vergeudet wurde, hätte nicht passieren dürfen, schließlich war das ein Weltcuprennen und keine Popelveranstaltung. Da muß man auf solche Eventualitäten vorbereitet sein. Und 5 Stunden bis zur Krankenhauseinlieferung sind devinitiv zu lang.
      Schuldzuweisungen hin oder her, ich finde die Verantwortlichen müßen sich ihrer Schuld stellen und die daraus folgenden Konsequenzen (evtl Schmerzensgeld etc.) tragen.
      Was ist ein hohes Schmerzensgeld im Vergleich zu einem verkorksten Leben als Beinamputierter ?
      Und zukünftig sollten Veranstaltungen dieser Art verboten werden, sollten nicht außreichend Rettungskräfte, Transportmittel etc. zur Verfügung stehen.
      Traurig, daß immer erst sowas passieren muß damit wir Menschen aufwachen und handeln !

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