Nicole: sinnloser Grand Prix

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“Ein bischen Frieden”-Nicole, bisher einzigste deutsche Grand Prix-Gewinnerin seit Bestehen des Wettbewerbes, hält den Schlagercontest in seiner heutigen Form für überflüssig. Die Sängerin sagte, im letzten Jahr - als Roger Cicero für Deutschland antrat - hätte auch der Papst singen können und keine Chance auf einen Gewinn gehabt. Rein rechnerisch sei es ausserdem nicht mehr möglich sich gegen die osteuropäische Übermacht und ihre gegenseitigen Sympathiepunkte durchzusetzen.

Wer wie Nicole ebenfalls keinen Sinn mehr in dem Trällerwettbewerb sieht, kann seinen Protest durch eine alternative Programmwahl nur bedingt zum Ausdruck bringen - Deutschland ist der wichtigste Geldgeber der Veranstaltung. Das öffentliche Interesse am Grand Prix scheint in den vergangenen Jahren ohnehin stark abgenommen zu haben - interessiert es überhaupt noch jemanden, was da alljährlich an teilweise haarsträubenden Kompositionen angeboten wird??? Dagegen ist eine alte Bata Illic-Platte ja wie Urlaub am Meer. Ab diesem Jahr sollen immerhin neue Regeln in der Punktevergabe gelten um die Punkteschieberei einzudämmen.

Am 6. März treten u.A. die No Angels und Cinema Bizarre beim deutschen Vorentscheid an.

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  • Ein Kommentar zu “Nicole: sinnloser Grand Prix”

    1. malte Says:

      na da hat die gute nicole einfach nur recht der wettbewerb ist geldverschendung im quadrat ich hoffe die zuschauer strafen die veranstallter endlich ab.

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